In der ersten Simulation fängt es erst einmal einfach an. Auf einer Wiese sitzen Hasen, fressen Gras und wandern dann weiter. Von Zeit zu Zeit vermehren sie sich. Wenn sie nicht genug zu fressen haben, verhungern sie.

Über die oberen beiden Schieber kann die Wachstumsgeschwindigkeit und die maximale Länge (in Zentimetern) des Grases eingestellt werden. Je länger das Gras, in desto intensiverem Grün ist es dargestellt.

Über die unteren Schieber werden die Eigenschaften der Hasen geregelt :
- Wieviel Gras braucht ein Hase pro Tag um zu überleben ?
- Wieviel Gras können sie in ihrem Magen bevorraten ? - Wie schnell vermehren sie sich ?

Der Hase frisst jeweils soviel Gras, wie noch in seinen Magen passt, dabei aber höchstens soviel, wie noch da ist. Das Gras auf dem Feld wird dabei entsprechend kürzer.


Machen wir es etwas schwieriger für die Hasen und setzen auf der Wiese ein paar Füchse aus. Diese fressen einen Hasen, sofern beide zufällig auf dasselbe Feld geraten. Die Füchse brauchen alle soundsoviel Tage einen Jagderfolg, sonst verhungert er. Sein Fortflanzungszyklus kann über den untersten Schieber eingestellt werden.


Nun treiben wir die Sache auf die Spitze und nehmen noch Adler hinzu, deren bevorzugte Nahrung Füchse sind. Hasen mögen sie jedoch nicht.


Wator (WAter TORus) ist der Klassiker unter den Zellulären Automaten, erfunden von A. K. Dewdney im Jahre 1984.

Im Meer schwimmen Haie (grün) und Fische (blau) herum. Kommt ein Hai auf ein Feld, auf dem sich ein Fisch befindet, frisst er ihn auf.

Der Nahrungsbedarf der Haie (für die Fische ist offenbar genug da) sowie die Fortpflanzungsgeschwindigkeit beider Spezies wird über die Schieber eingestellt.

Klickt man das Kästchen "Der Hai riecht die Fische" an, ändert sich die Dynamik : Die Haie schwimmen nicht mehr auf ein zufällig gewähltes Nachbarfeld, sondern bevorzugt auf eines, auf dem sich ein Fisch befindet.


Hier eine kleine Variante : Es gibt zwei Arten von Haien, grüne und braune, zwischen denen es zunächst kein Unterschied besteht. Allerdings lassen sich die Eigenschaften der beiden Hai-Spezies unterschiedlich einstellen. Dadurch entwickeln sich die Populationen der Haiarten unterschiedlich, bis hin zur Verdrängung einer Art durch die andere.


Hat der Mensch das Mammut ausgerottet ? Und mit ihm andere Großsäuger, wie das Wollnashorn, den Höhlenbären, den Riesenhirschen, den Neanderthaler, den Auerochsen, das Wildpferd,...? In diesem Spiel heißt es : Das kommt darauf an ! Worauf ? Na, Du kannst es selbst einstellen :

Zunächst ist da das Gras der eiszeitlichen Steppe. Es kann, abhängig vom Klima, langsamer oder schneller wachsen.

Dann kannst Du mit dem entsprechenden Button "Neue Mammuts" ins Spiel bringen. Wo sie weiden, wächst für einige Zeit kein Gras mehr ! Auch hier kannst Du bestimmen, wie schnell sie sich vermehren und wie lange sie ohne Nahrung auskommen.

Nun kannst Du die Cro-Magnon-Jäger mit Hilfe des entsprechenden Buttons auf die Mammuts loslassen. Auch hier hängt der Erfolg davon ab, wie schnell sich die Menschen vermehren und wie lange sie ohne Nahrung auskommen (wie in der Wator-Version "Haie riechen Fische" bevorzugen die Jäger diejenigen Nachbarfelder, auf denen sie etwas zu essen finden).

Was haben die Menschen nach dem Aussterben der Mammuts gegessen ? Sie sind nicht verhungert, sondern haben die Landwirtschaft erfunden. Mit Hilfe des Buttons "Neue Felder" kannst Du Äcker in der Steppe anlegen. Für die Jäger stellen sie eine genauso gute Nahrungsquelle dar wie die Mammuts, nur dass diese nach Verzehr nicht verschwinden. Für die Mammuts hingegen ist ein Feld dasselbe wie Gras, das sie genauso abweiden.